Rhein-Schreiben

Über das Schreiben:


Das Schreiben gehört nach dem sprechen zu unseren existenziellen Bedürfnissen, ohne die wir nicht überleben könnten. Schließlich sind wir soziale Wesen und Kommunikation angewiesen. Doch erst seit der Erfindung der Schrift, ist es uns gelungen, unsere Worte zu konservieren und weiterzugeben. Wir schreiben alles Mögliche, Rechnungen, Berichte, Protokolle, Nachrichten, usw., usw. aber auch Geschichten. Die Geschichtenerzähler sind die Künstler, die dafür zuständig sind Erfahrungen, Ängste und Freuden in Bonbons zu verwandeln. Der Zuhörer oder Leser braucht dann diese Bonbons nur noch auszupacken, den Alltag hinter sich zu lassen und sie sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Doch nicht jedes Bonbon schmeckt jedem gleich. Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Der eine liebt die süßen, der andere die sauren. 
Ich liebe es, für euch solche Bonbons zu schaffen und hoffe, dass sie euch schmecken werden. Auch wenn sie manchmal sauer sind. Aber nur süß wäre nicht nach meinem Geschmack und sauer macht bekanntlich Lustig.
Ach und noch was, ich bereite jedes meiner Bonbons wenigstens mit einem Tropfen Rheinwasser zu. Das gibt ihm die gewisse Würze. Da der Rhein jetzt keine giftige Kloake mehr ist, könnt ihr ganz unbesorgt sein.


Über das Künstlerleben:


Leider werden auch heute in Europa viele Künstler (Maler, Musiker, Schriftsteller) an ihrer Arbeit gehindert. Dies geschieht jedoch recht subtil. Man sperrt sie nicht weg und die Folter hat man für sie auch abgeschafft. Hier und heute geschieht etwas anderes. Man lässt die Kulturschaffenden gerne verhungern. Die meisten von ihnen leben leider am Existenzminimum, während sich andere mit ihren Feder schmücken. Das macht mich wütend. So habe ich mich besonders über die neue Plattform ArtLeaks gefreut, die gegründet wurde, um öffentlich zu machen, wie mit Kulturschaffenden umgegangen wird. Sie wird sicher regen Zulauf bekommen.  Ich werde mich auf dieser Seite tummeln und euch das eine oder andere berichten.

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