Rhein-Crime


Der dritte Reise-Kurzkrimi mitten aus dem Mittelrheintal:


 
Dieser Kurzkrimi ist ausschließlich über Amazon für 0,99 Cent zu beziehen oder auszuleihen.
 
Schauplatz dieses Krimis ist Rüdesheim am Rhein und der berühmte Mäuseturm. Herr Li aus Shanghai wird auf einer Rheinfahrt Zeuge eines perfiden Mordes, den er zu Hause auf dem Huangpu kopieren möchte. Wird ihm das gelingen, wie der eifersüchtigen Winzerin Martha?
 
Dieser Kurzkrimi gewann im Jahre 2006 den Buch-Habel-Krimipreis und erschien in der Anthologie: Mörderisches Wiesbaden 5. Hg.v. Regina Voit. Soceitäts-Verlag 2007.
 
Die eigenständige Veröffentlichung als E-Book mit freundlicher Genehmigung des Societäts-Verlags.
 
 
 
Schokoladig und gemein!
Mein zweiter Reise-Kurzkrimi ist auf amazon.de für 0,99 Euro käuflich zu erwerben.
Darf ich vorstellen? "Der süße Kuss" Hier klicken, lesen, empfehlen oder bewerten :-) Wünsche gute Unterhaltung!
(Um das E-Book lesen zu können, müsst ihr euch den kostenlosen Kindl-Lese-App (hier klicken) auf eueren PC, Mac, iPhone oder Android-Handy herunterladen.)

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ Das wusste schon J.W. Goethe zu berichten. Ob ihm bei seinen Reisen durch das Mittelrheintal neben der Rheinromantik auch das Böse begegnete? Wie der Hochzeitsgesellschaft am Niederwalddenkmal? Sie werden Zeuge, wie ein Kuss zur tödlichen Waffe wird. Bevor sie begreifen, was vor ihren Augen geschieht, ist das Unfassbare geschehen.

Leseprobe:
Sie könnte sich vierteilen. Was sollte sie nur tun, wenn die Asbachpraline schmolz? An alles hatte sie gedacht, nur nicht an diese Hitze. Dabei war es Hochsommer. Das war zu dumm, zu banal, zu lächerlich!
Diana hatte sich eigens für diesen Tag den kleinen Beutel nähen lassen. Er war aus derselben cremefarbenen Wildseide wie ihr Hochzeitskleid und umschloss diese eine Praline. Arnes Lieblingssorte. Zartbitter Schokolade flüssig gefüllt mit Zuckerkruste. Aber warum in aller Welt hatte sie diese Hitze nicht eingeplant? Analysieren, kalkulieren, rechnen waren doch ihre Stärken. Jetzt musste sie zusehen, wie sie die Praline vor der Sonneneinstrahlung schütze, und hoffen, dass sie hielt, bis es soweit war. Sie legte ihre linke Hand auf Arnes Rücken. So hing der Pralinenbeutel, den sie mit einem hellgrünen, seidenen Band um ihr Handgelenk gebunden hatte, im Schatten seiner breiten Schultern.

Sie liebte ihn so sehr, dass sie meinte, in ihren Adern flösse Arne statt Blut. All ihre Gedanken waren mit ihm verschmolzen, ihr ganzes Dasein mit ihm verwoben. Sie hatte all ihr Können, all ihre Kraft für ihn und die Sektkellerei seiner Familie eingesetzt, um ihn an sich zu binden. Für immer und ewig! Wäre „Liebe“ doch kein Wort sondern eine Zahl. Dann könnte sie ihre Liebe einfach mit unendlich potenzieren, statt Tag für Tag dafür zu kämpfen. Nie im Traum hätte sie daran gedacht, dass sie ihn trotz all dieser Mühe so schnell verlieren könnte. Wie naiv sie doch gewesen war!




Tedes-Ley unter den Gewinnern des ersten deutschen E-Book-Preises
Als ich heute meine Mail-Box öffnete, war die Überraschung groß! Noch im August, als ich mein Kurzkrimi "Todes-Ley", die einige von euch schon kennen, auf Amazon zum Verkauf angeboten hatte, und ihn gleichzeitig in den Wettbewerb für den ersten deutschen E-Book-Preis schickte, hätte ich nicht damit gerechnet, einen Blumentopf damit zu gewinnen. Wer mich kennt, weiß, dass ich meine ärgste Kritikerin bin. Dann kamen die ersten Rezensionen auf Amazon, was mich wirklich gefreut hat und viele von euch haben mein E-Book käuflich erworben. Danke, Ihr Lieben!
Doch nun zurück zu der E-Mail. Da stand, dass ich beim E-Book-Preis unter den Gewinnern sei, und ob ich damit einverstanden sei, dass "Todes-Ley" in die Anthologie mit den anderen 24 Gewinnern erscheine? Hallo??? Todes-Ley, mein Baby (gebe zu, dieser Name ist für ein Baby etwas bedenklich, aber es ging nicht anders), darf auf Platz 15 bei den besten 24 Kurzgeschichten von 169 Einsendungen sein! Das freut des Mutterns Herz :-)
Wer sich für näheres interessiert, der klicke hier!



Mein erster Rhein-Krimi als E-Book ist da!


Todes-Ley
Ihr könnt das E-Book auch auf eurem Rechner, Tablett oder Android-Handy herunterladen. Dazu müsst ihr auf amazon.de das Kindl-Lese-App kostenlos herunterladen. Kindl-Lese-Apps
Dies ist eine Anwendung, die euch das Lesen der amazon E-Books ohne E-Reader ermöglicht.


„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“  Dieser Spruch von Goethe und Aghata Christies Buch „Das Böse unter der Sonne“ haben mich zu meiner Kurzgeschichten-Reihe inspiriert. Denn verbirgt sich das Böse nicht gerade hinter einer schönen Maske? Tummelt sich das Böse nicht auch an den schönen Unfern des Rheins?
Meine erste Kurzgeschichte aus der Reihe ein „Reise-Kurzkrimi“ für unterwegs, soll den Rhein-Mensch und den Rhein-Gast auf höchsten 20 Seiten, bei einem Glas Wein, einer Rast am Ort des Verbrechens oder während der Reise Kurzweil und Unterhaltung verschaffen.
Ich wünsche euch gute Unterhaltung!

Leseprobe:


Am Rand der Klippe ließ sich Anna auf ihre Knie fallen und starrte in das Tal. Der Rhein floss in der Sonne glitzernd, gemächlich dahin, als wäre nichts geschehen. Keine Wolke befleckte den tiefblauen Himmel. Das Pfeifen eines Zuges, der tief unter ihr am Fuß des Felsens vorbeidonnerte, hallte zu ihr hinauf. An den Hängen entlang des Rheins schmiegten sich Reben und Wälder bis zu den steilen, kantigen Klippen empor, auf denen festverankert dunkle Burgen aus uralten Zeiten in den Himmel ragten. Stahleck, Schönburg, Rheinfels. Früher kriegerisch, unnahbar, herrschaftlich, heute friedlich, romantisch, idyllisch. Anna brauchte sich nur nach vorne zu beugen. Dann stürzte sie hinab und zerschellte an den Klippen. Dann verschwand auch ihr geschundener Körper unter den Wipfeln der Bäume, unter dem Gestrüpp aus dichten Dornenbüschen. Wie Sonjas Körper! Und in der Nacht, wenn alle schliefen, rollte ihr Körper weiter den Hang hinab. Wo schwere Güterzüge sie in tausend Stücke rissen. Wie Thomas‘ Körper in jener Nacht! Dieser Idylle wegen mussten beide sterben.


„Anna, lass uns gehen! Jetzt wird alles wieder gut! Wir halten zusammen“, sagte Emily mit sanfter Stimme. Emily hatte sich beruhigt. Sie saß hinter Anna auf einem Felsen, der unter einem Baum aus der Erde ragte. Anna wollte sich nicht herumdrehen zu dieser Frau, die ihre Schwester war. Was war nur mit Emily geschehen?
Als Mutter auf dem Küchentisch Vaters Abschiedsbrief fand, war Emily elf und Anna neun Jahre alt gewesen. Ab diesem Tag wurde alles anders.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen