Mittwoch, 28. Mai 2014

Gruselige Geschichten im Mords-Mittelrheintal

Das Mittelrheintal hat es in sich. Nicht nur landschaftlich. Bezaubernd sind auch die vielen Geschichten, die sich um diese Landschaft ranken. Da gibt es uralte, romantische und sagenhafte Erzählungen, Legenden aber auch mordsgruselige Geschichten: echte wie erdachte.
Am 18.05.14 machen sich 47 unerschrockene Wanderer auf den Weg, um genau diese Geschichten an den Mordsschauplätzen des Mittelrheintals zu erleben.

Die Pioniere der ersten Mords Mittelrheintal Tour

Für die wahren Geschichten lauschen die Wanderer Wolfgang Blum. Als zertifizierter Natur- und Landschaftsführer ist er ein echter Kenner des Mittelrheintals und weiß auch um die Schattenseiten dieser Region. So erfahren wir von dem Schicksal der beiden chinesischen Studenten, dessen Boot im Rhein beim Mäuseturm kenterte. Wir lernen  die Gefahren und Tücken der Schifffahrt auf dem Rhein vor Rüdesheim kennen und erleben durch seine lebhafte Erzählung hautnah mit, wie Kaiser Wilhelm I während der Einweihungsfeier der Germania (28. September 1883) fast ermordet worden wäre und warum dieses Attentat misslang.  
Gebannt hören die Wanderer hin, dabei plagt den einen oder anderen die Sorge, Wolfgang oder Reinschreiber könnten beim Erzählen den steilen Hang hinunterstürzen.

Wolfgang Blum und Rheinschreiber mit Stimmverstärker nahe am Abgrund :-)
Doch sogar Rheinschreiber kommt ungeschoren davon, mordsfroh von Wolfgang zu diesem ersten Krimi-Event im Mittelrheintal angestachelt worden zu sein. Die Zuhörer lauschen im Sonnenschein, wie die Eifersucht am Mäuseturm (Rosige Aussichten) und an der Germania (Der süße Kuss) zuschlägt und Bischof Hatto von Mäusen verspeist wird. 



Als Krimiautorin ist es mir eine ganz besondere Freude, bei dieser ersten Mords-Mittelrheintal-Tour mitwirken zu dürfen, wo ich meine große Liebe zum Geschichtenerzählen, Wandern und zum Mittelrheintal verbinden kann.
Es hat einen Mordsspaß gemacht :-)
Doch damit nicht genug! Nach dieser Mords-Tour mit den spannenden Geschichten und tollen Gesprächen zwischendurch, kehrt die Mords Mittelrhein Wandertruppe in das Rüdesheimer Schloss ein. Nach dem köstlichen Begrüßungswein aus des Hauses Keller geht es schnurstracks in den Sickingerhof zum Tatort schauen.
Bei leckerem Speis und Trank werden wir Zeuge, wie das Bremer Ermittlerduo Lürsen und Stedefreund den Mordfall um einen Müllmann löst.
Nachdem alle Morde aufgeklärt sind, heißt es Abschied nehmen von diesem wunderschön "schaurigen" Tag!
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken: bei allen Wanderern, bei der Familie Breuer vom Rüdesheimer Schloss, bei Andreas Wennemann Geschäftsführer von Naturpark Rhein-Taunus (der mir seine Stimmverstärkung borgte und Fotos schoss), bei Martin Sohns und David Peltzer (die mit ihrem Equipment für die reibungslose Übertragung des Tatorts sorgten) und natürlich bei Wolfgang Blum!
Wir sehen uns, wenn es bald wieder heißt: Gruselige Mords Geschichten mit dem Mords Mittelrhein Duo Wolfgang und Leila :-)

Über die Tour gibt es auch hier etwas zu lesen:
Freizeit und Hobby
Naturparkmagazin

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