Montag, 7. April 2014

RheinBurgenWeg

Rheinschreiber hat den Selbsttest gewagt und ist auf die anderen Rheinseite geschippert. Also vom Rheinsteig rüber auf den RheinBurgenWeg zum Wandern. Ob es dort auch so schön ist wie auf dem Rheinsteig? Da schauen wir mal.
In Trechtingshausen geht es los:


 Aha, "Morgenbachtal"  heißt es hier also ... wo geht es denn da lang?


"Holla die Waldfee", dieser Weg macht Laune. Am Wegesrand stehen Mauern:

 
und eine Burg lugt durch die frühlingsbedingt ausschlagenden Bäume:
 
 
 
Ganz "nebenbei" plätschert der Morgenbach gemütlich dahin: 
 
 
Ein Brückelchen darf natürlich nicht fehlen:
 

Und ein Knusperhäuschen auch nicht:


Aber ich glaube kaum, dass hier eine Hexe wohnt, schließlich sind wir nicht in einem Märchen. Oder etwas doch?



Der "Eselspfad" schlängelt sich durch einen wahrlich märchenhaften Wald den Berg hinauf. An einem bärtigen Riesen vorbei:

 
Ob hier nicht auch die Zwerge zu Hause sind?
 
 
Mit diesem Rhein+Burg Blick werde ich belohnt, als ich oben ankomme:
 
 
Hier oben gibt es noch mehr von dieser traumhaften Aussicht (ob der Riese diesen Baum umgeworfen hat?):
 
 
Doch der Weg führt weiter und ich muss weitergehen. Wo er nur hinführt?  


 
 
Die Feen haben hier sicher noch etwas zu besprechen, so mach ich mich gleich weiter, denn schließlich will ich nicht stören.
 
 
Für mich ist an anderer Stelle ein Plätzchen reserviert:
 
 
Ein Plätzchen mit Weitblick, von dem die Genussliga so sehr schwärmt:
 
 
Für den durstigen Wanderer gibt es in der Waldgaststätte Schweizer Haus das eine oder andere Gläschen. Ich habe dort sogar Kuchen gesichtet.  
 
 
Auf dem Weg entdecke ich eine historische Darstellung des Rheinlebens. Ein Pferdeleben auf dem Leinpfad war sicher anstrengend:
 
 
Dass dieser Ort nicht immer ein friedlicher ist, beweist dieses Schild am Wegesrand mit der Aufschrift: "Andenken an den durch ruchlose Hand am 25.IV.1920 erschossenen Förster Peter Dämmel. Forsthaus Heiligkreuz. Gewidmet von seinen Kollegen des Lokalvereins Rheinhessen."
 
 
Nichts wie weg hier, doch ... der Weg ist versperrt. War das der Riese oder die ruchlose Hand?
 
 
Wer wissen will, wie der Weg weitergeht, sollte diese märchenhafte Wanderung von Trechtignshausen über den Eselspfad zum Schweizer Haus und von dort hinunter nach Bingen nicht verpassen. Es lohnt sich allemal und ganz sicher zu jeder Jahreszeit.
Viel Spaß wünscht euch,
Rheinschreiber   





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