Dienstag, 29. November 2011

Ihr Lieben,
schön dass ihr hierher gefunden habt. Oben rechts geht zu dem bebilderten Faust-Adventskalender. Hinter den 24 Türchen habe ich für euch zusammengetragen, wie es dazu kam, dass Johannes Faust der Zauberer, der im 16. Jahrhundert lebte, seine Seele dem Teufel verkaufte, was er mit seiner "Kunst" angerichtet hat und wie er endete.
Ich wünsche euch dabei gute Unterhaltung!
Viele liebe Grüße
Leila

Montag, 21. November 2011

Rhein-Crime zweiter Streich

Schokoladig und gemein!
Mein zweiter Reise-Kurzkrimi ist auf amazon.de für 0,99 Euro käuflich zu erwerben.
Darf ich vorstellen? "Der süße Kuss" Hier klicken, lesen, empfehlen oder bewerten :-)  Wünsche gute Unterhaltung!
(Um das E-Book lesen zu können, müsst ihr euch den kostenlosen Kindl-Lese-App (hier klicken) auf eueren PC, Mac, iPhone oder Android-Handy herunterladen.) 

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ Das wusste schon J.W. Goethe zu berichten. Ob ihm bei seinen Reisen durch das Mittelrheintal neben der Rheinromantik auch das Böse begegnete? Wie der Hochzeitsgesellschaft am Niederwalddenkmal? Sie werden Zeuge, wie ein Kuss zur tödlichen Waffe wird.  Bevor sie begreifen, was vor ihren Augen geschieht, ist das Unfassbare geschehen.

Leseprobe:
Sie könnte sich vierteilen. Was sollte sie nur tun, wenn die Asbachpraline schmolz? An alles hatte sie gedacht, nur nicht an diese Hitze. Dabei war es Hochsommer. Das war zu dumm, zu banal, zu lächerlich!
Diana hatte sich eigens für diesen Tag den kleinen Beutel nähen lassen. Er war aus derselben cremefarbenen Wildseide wie ihr Hochzeitskleid und umschloss diese eine Praline. Arnes Lieblingssorte. Zartbitter Schokolade flüssig gefüllt mit Zuckerkruste. Aber warum in aller Welt hatte sie diese Hitze nicht eingeplant? Analysieren, kalkulieren, rechnen waren doch ihre Stärken. Jetzt musste sie zusehen, wie sie die Praline vor der Sonneneinstrahlung schütze, und hoffen, dass sie hielt, bis es soweit war. Sie legte ihre linke Hand auf Arnes Rücken. So hing der Pralinenbeutel, den sie mit einem hellgrünen, seidenen Band um ihr Handgelenk gebunden hatte, im Schatten seiner breiten Schultern.

Sie liebte ihn so sehr, dass sie meinte, in ihren Adern flösse Arne statt Blut. All ihre Gedanken waren mit ihm verschmolzen, ihr ganzes Dasein mit ihm verwoben. Sie hatte all ihr Können, all ihre Kraft für ihn und die Sektkellerei seiner Familie eingesetzt, um ihn an sich zu binden. Für immer und ewig! Wäre „Liebe“ doch kein Wort sondern eine Zahl. Dann könnte sie ihre Liebe einfach mit unendlich potenzieren, statt Tag für Tag dafür zu kämpfen. Nie im Traum hätte sie daran gedacht, dass sie ihn trotz all dieser Mühe so schnell verlieren könnte. Wie naiv sie doch gewesen war!

Dienstag, 15. November 2011

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

The German Wanderlust "The Rhine": Eine BBC-Dokumentation. Viel Spaß!
Teil 1:


Teil: 2


Vielleicht wurde die "German Wanderlust" sogar am Rhein geboren? Es würde mich nicht wundern! Wer sich schon einmal auf eine Wanderung entlang des Rheinsteigs gemacht hat, weiß, was ich meine. Und diejenigen, die noch keine Gelegenheit hatten, sei dieses Erlebnis wärmstens ans Herz gelegt. Diese Landschaft ist für mich nicht nur einfach schön, sie ist ein Ort der Mythen, Legenden und uralten Geschichten. Und wer zu Fuß unterwegs ist, langsam, nur im Rhythmus seines Herzschlags, ohne Hetze und Hektik des Alltags, spürt diese Atmosphäre des Geheimnisvollen, die hinter jeder Wegbiegung, auf jeder Klippe, hinter den dicken Mauern der Burgen, in den Wäldern und Ortschaften, ja sogar im Rhein selbst liegt.