Montag, 24. Oktober 2011

Todes-Ley unter den Gewinnern des ersten deutschen E-Book-Preises!


Als ich heute meine Mail-Box öffnete, war die Überraschung groß! Noch im August, als ich mein Kurzkrimi "Todes-Ley", die einige von euch schon kennen, auf Amazon zum Verkauf angeboten hatte, und ihn gleichzeitig in den Wettbewerb für den ersten deutschen E-Book-Preis schickte, hätte ich nicht damit gerechnet, einen Blumentopf damit zu gewinnen. Wer mich kennt, weiß, dass ich meine ärgste Kritikerin bin. Dann kamen die ersten Rezensionen auf Amazon, was mich wirklich gefreut hat und viele von euch haben mein E-Book käuflich erworben. Danke, Ihr Lieben!
Doch nun zurück zu der E-Mail. Da stand, dass ich beim E-Book-Preis unter den Gewinnern sei, und ob ich damit einverstanden sei, dass "Todes-Ley" in die Anthologie mit den anderen 24 Gewinnern erscheine? Hallo??? Todes-Ley, mein Baby (gebe zu, dieser Name ist für ein Baby etwas bedenklich, aber es ging nicht anders), darf auf Platz 15 bei den besten 24 Kurzgeschichten von 169 Einsendungen sein! Das freut des Mutterns Herz :-)
Wer sich für näheres interessiert, der klicke hier!

Freitag, 14. Oktober 2011

Diese Affäre wird meinem noch unveröffentlichten Thriller immer ähnlicher. Jetzt habe ich diese Überschrift auf spon gefunden:
Irans Religionsführer wirft USA Hetzkampagne vor.
Aber die Dementis wundern ja niemanden. Sie können wahr sein, oder eben nicht.
Ob die Wahrheit wie in meinem Buch ans Licht kommen wird? Hm... wahrscheinlich nicht. Ich glaube, das ist das tolle an Thriller, der Schuldige wird letztendlich doch gefunden und man bleibt nicht hilflos zurück.
Ein erfundener Terrorplot?
Das wird immer seltsamer, und kommt meinem Thriller näher. Auch da entpuppt sich vielen als gezielt eingefädelt.

Mittwoch, 12. Oktober 2011


Terrorplot befeuert saudische Wut auf Iran
Meine Güte! Das kommt mir so bekannt vor. In meinem ersten Thriller "Gottes böse Kinder" geht es genau um dieses Thema. Natürlich passieren nicht dieselben Dinge, das wäre ja noch schöner und ich könnte als lebende Kristallkugel richtig absahnen ;-) Spaß bei Seite. Im Grunde geht es in meinem Buch genau um so einen undurchsichtigen Machtkampf zwischen der arabischen und iranischen Politik auf westlichem Boden. Leider habe ich bis heute keinen Verlag für meinen Thriller gefunden (Vielleicht hatte ich zu wenig Feucht- und Schoßgebete eingearbeitet?? Oder mein Plot wurde als zu-sehr-an-den-Haaren-herbei-gezogen beurteilt? Vielleicht interessiert das auch keinen Leser?) Me waases net, würde der "Rheinmensch" sagen. Aber ich gebe nicht auf!
Hier ein Link zu einem Videobeitrag vom ZDF

Frage: Würdet ihr gerne so einen Thriller lesen?

Rhein-History

Hildegard von Bingen (1098 – 1179)
Der Name Hildegard von Bingen ist sicher jeden bekannt, Nicht zu letzt wegen des Filmes, der in den Kinos lief (Vision Aus dem Leben der Heiligen Hildegard). Sie war sicher eine faszinierende Persönlichkeit, die mich seit langem beschäftigt. Nicht weil ich gläubige katholikin bin, sondern mich fasziniert die Energie, mit der sie ihre Ideen umgesetzt hat und ihre Kraft gegen alle Widrigkeiten hinweg, ihren Weg zu gehen. So hat sie um 1150 (ja im 12. Jahrhundert, als noch raubeinige Männer die Welt beherrschten, so zumnindest unsere Vorstellung vom Mittelalter aus den Büchern von Ken Folett und Co.) in Bingen ein eigenes Kloster gerüdet und erbaut. Dazu gehörte schon damals eine gehörige Portion guter Kontakte, Geld und starkem Willen. Leider ist von der damaligen Klostergebäude nichts mehr übrig geblieben. Im Zuge der Jahrhunderte wurden die Steine der Klosterkomplexes dann eher als Steinbruch benutzt. Ich war ganz erstaunt, wo sich der heutige Eingang zum Kloster Disibodenberg in Bingen befindet. Man muss über einen ganz normalen Parkplatz an den Sonnestudio Sun 4 you vorbei und voila da stößt man auf eine verschlossene Tür, die zu einem Kellergewölbe führt.

Rhein-History

Hildegard von Bingen (1098 – 1179)

Fast jeder kennt sie! Oder? Nicht zu Letzt wegen des Filmes, der 2009 in den Kinos lief (Vision Aus dem Leben der Heiligen Hildegard).

Sie ist eine faszinierende Persönlichkeit, die mich seit langem beschäftigt. Nicht weil ich gläubige Katholikin wäre. Nein! Mich faszinieren die Energie, mit der sie ihre Ideen umgesetzt hat und ihre Kraft trotz alle Widrigkeiten ihren Weg zu gehen. So hat sie um 1150 (ja, im 12. Jahrhundert, als noch raubeinige Männer die Welt beherrschten. So zumindest unsere Vorstellung vom Mittelalter aus den Büchern von Ken Follett und Co.) in Bingen am Rhein auf dem Rupertsberg ein eigenes Kloster geründet und erbaut.



Kloster Rupertsberg in Bingen

Um solch ein Projekt umzusetzen, gehörte schon damals eine gehörige Portion Mut, gute Kontakte, Geld und ein starker Willen. Immerhin war die Klosterkirche halb so groß wie der Mainzer Dom.
Leider ist von der damaligen Klosteranlage Rupertsberg fast nichts mehr übrig geblieben. Nach Hildegard Tod verlor das Kloster mehr und mehr an Bedeutung. Im dreißig Jährigen Krieg wurde die Anlage weitgehend zerstört und im Zuge der Jahrhunderte wurden die Steine des Klosterkomplexes als Steinbruch benutzt. Ich meinerseits dachte, dass nichts mehr von der ehemaligen Klosteranlage übriggeblieben sei, bis ich in der Wochenzeitung auf einen Artikel über eine Führung auf den Spuren der heiligen Hildegard mit Besichtigung des Kellergewölbes des ehemaligen Kloster Rupertsberg stieß. Besichtigung des Kellergewölbes? Das hörte sich verlockend an. Also mal wieder rein in bequemen Schuhe, Rucksack aufgeschnallt und ab geht’s.


Von Rüdesheim kommend muss man erst die Fähre besteigen, um trockenen Fußes auf die andere Rheinseite zu gelangen.


Blick von Fähre über den Rhein


Ich war ganz erstaunt, wo sich der heutige Eingang zu diesem Keller befindet. Man muss über einen ganz normalen Parkplatz an dem Sonnenstudio „Sun 4 you“ vorbei und voila! Da stößt man auf eine verschlossene Glastür mit einer Infortafel.

Infotafel zwischen Bräunungsstudio und Glastür

Durch die Glastür erblickt man schon die Treppen, die in die tiefe führt. Falls sich jemand für eine Führung interessiert, bitte im Touristeninfo der Stadt Bingen nachfragen.
Der Gewölbekeller lässt einem in etwa erahnen, wie es hier gewesen sein musste. Vor allem an dieser Stelle:
Hinter dem Fenster dort hinten geht es steil hinab zu den Bahngleisen, am Naheufer.



Heute wird der Keller für zahlreiche Veranstaltungen genutzt.


Wie man auf dem Foto sieht, ist der Keller saniert und modernisiert worden. Es tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Vor allem wenn im Hintergrund aus Lautsprechern die Musik der Hl. Hildegard erkling. Denn sie war nicht nur Nonne, Ordensgründerin, Visionärin, Wissenschaftlerin, Medizinerin und Autorin zahlreicher Bücher, sondern auch Komponisten. Hier könnt ihr euch ein paar Klänge anhören.


Schon zu Lebzeiten wurde Hildegard als Heilige verehrt. Viele Frauen wollten ihrem Orden beitreten, das nach den Regeln des Hl. Benedikt „Ora et Labora!“ lebte. So kam es, dass sie auf dem Rupertsberg bald neimand mehr aufnehmen konnte. So erwarb sie auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Eibingen bei Rüdesheim ein Augustinerkloster. In diesem Kloster war es nun auch unadligen Frauen möglich in ihr Kloster einzutreten.
Das Klosterleben im Hildegardiskloster in Eibingen ist bis heute lebendig geblieben. Die Schwestern des Klosters halten das Wissen und Wirken Hildegards bis heute am Leben. Ein Klosterladen und zahlreiche Veranstaltungen um das Leben und Wirken der Hl. Hildegard lassen ihr Erbe nicht in Vergessenheit geraten.

Jedes Jahr am 17.09. findet in Eibingen das Hildegardisfest statt. In der Eibinger Kirche befindet sich auf dem Altar ein Schrein mit den Reliquien der heiligen Hildegard, der an diesem Tag bei einer Prozession durch den Ort getragen wird.



Jedoch wurde die Heilige Hildegard bis heute vom Vatikan nicht heilig gesprochen. Man könnte sagen, der Antrag auf Heiligsprechung läuft seit 1228 immer noch. Vielleicht wird sie unter Benedikt XVI, der sich viel mit den Schriften der Hl. Hildegard beschäftigte, heilig gesprochen? Bis dahin bleibt sie eine Volksheilige.

Rhein Leben

Seit anfang August gibt es auf Facebook eine Gruppe mit dem Namen: "Du bist ein echter Rheingauer, wenn Du früher..."
Innerhalb weniger Tage ist die Mitgliederzahl in die Höhe geschnellt, die ihre Erinnerungen an alte Zeiten miteinander teilen. Es ist witzig zu lesen, dass so viele (einem unbekannte) Menschen an denselben Orten ähnliches erlebt haben und denselben Menschen begegnet sind.