Montag, 21. November 2011

Rhein-Crime zweiter Streich

Schokoladig und gemein!
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Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ Das wusste schon J.W. Goethe zu berichten. Ob ihm bei seinen Reisen durch das Mittelrheintal neben der Rheinromantik auch das Böse begegnete? Wie der Hochzeitsgesellschaft am Niederwalddenkmal? Sie werden Zeuge, wie ein Kuss zur tödlichen Waffe wird.  Bevor sie begreifen, was vor ihren Augen geschieht, ist das Unfassbare geschehen.

Leseprobe:
Sie könnte sich vierteilen. Was sollte sie nur tun, wenn die Asbachpraline schmolz? An alles hatte sie gedacht, nur nicht an diese Hitze. Dabei war es Hochsommer. Das war zu dumm, zu banal, zu lächerlich!
Diana hatte sich eigens für diesen Tag den kleinen Beutel nähen lassen. Er war aus derselben cremefarbenen Wildseide wie ihr Hochzeitskleid und umschloss diese eine Praline. Arnes Lieblingssorte. Zartbitter Schokolade flüssig gefüllt mit Zuckerkruste. Aber warum in aller Welt hatte sie diese Hitze nicht eingeplant? Analysieren, kalkulieren, rechnen waren doch ihre Stärken. Jetzt musste sie zusehen, wie sie die Praline vor der Sonneneinstrahlung schütze, und hoffen, dass sie hielt, bis es soweit war. Sie legte ihre linke Hand auf Arnes Rücken. So hing der Pralinenbeutel, den sie mit einem hellgrünen, seidenen Band um ihr Handgelenk gebunden hatte, im Schatten seiner breiten Schultern.

Sie liebte ihn so sehr, dass sie meinte, in ihren Adern flösse Arne statt Blut. All ihre Gedanken waren mit ihm verschmolzen, ihr ganzes Dasein mit ihm verwoben. Sie hatte all ihr Können, all ihre Kraft für ihn und die Sektkellerei seiner Familie eingesetzt, um ihn an sich zu binden. Für immer und ewig! Wäre „Liebe“ doch kein Wort sondern eine Zahl. Dann könnte sie ihre Liebe einfach mit unendlich potenzieren, statt Tag für Tag dafür zu kämpfen. Nie im Traum hätte sie daran gedacht, dass sie ihn trotz all dieser Mühe so schnell verlieren könnte. Wie naiv sie doch gewesen war!

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